Als Plasmagas kommt fast ausschließlich Argon zur Anwendung. Je nach Brennertyp, und der für die Arbeitsaufgabe gewählten Schweißstromstärke werden ca. 0,1 bis 1,1 l/min Plasmagas benötigt.
Als Schutzgas werden Argon oder Ar/H2 ? oder Ar/He ? Gasgemische eingesetzt. Durch die Zugabe von Wasserstoff oder Helium wird die Einbrandtiefe erhöht bzw. es kann die Schweißgeschwindigkeit um bis zu 20 % erhöht werden. Die reduzierende Wirkung des Wasserstoffs verringert die Bildung von Anlauffarben bei Schweißverbindungen hochlegierter Stähle. Je nach Brennertyp und Schweißstromstärke sind zwischen 3 und 12 l/min Schutzgas erforderlich.
Zum Schutz der Nahtwurzel werden die üblichen Formiergase (Ar, Gemische von Ar/N2, und Ar/H2) verwendet.

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