Lötanlagen



Ausgehend von der individuellen Lötaufgabe, bieten wir innovative Lösungen in Form von Fertigungssystemen, die spezifisch auf die jeweiligen Anwendungen abgestimmt sind.

Flammgelötete Musterteile

Induktionsgelötete Musterteile
Musterteile Flammlöten, Induktionslöten und Schutzgaslöten
Schutzgasgelötete Musterteile

Hierzu zählen Flammlötanlagen, Induktionslötanlagen, oder auch Schutzgas-Durchlauföfen.

 

Welches Lötverfahren ist für Ihr Bauteil am besten geeignet?



Diese Frage beantworten wir Ihnen gerne, wenn Sie uns:

  • Ihre Lötaufgabe schildern
  • Muster der zu verlötenden Teile senden
  • Materialangaben zu Ihren Werkstücken machen

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage für LötmaschinenAnfrage!

Flammlöten



Beispiel: Lötanwendung
Flammlöten

Sehr viele Hartlötverbindungen werden mittels Flammlöten (Brennerlöten) ausgeführt. Dazu werden unterschiedliche Brenngas-Sauerstoff-Mischungen benutzt. Weit verbreitet sind Propan-Ansaugluft und Acetylen-Sauerstoff. Beim Flammlöten muss bei allen Grundwerkstoff-Lötkombinationen mit Flussmittel gelötet werden. Eine Ausnahme bilden nur die phosphorhaltigen Kupferlote mit denen bei Kupfer-Kupfer-Verbindungen flussmittelfrei gearbeitet werden kann.

Die Anlagen sind für den jeweiligen Anwendungsfall konfektioniert und als Löt-SchiebetischeSchiebetisch-, Automatisches Löten auf RundtakttischenRundtakttisch-, oder Automatisches Löten mit Transfer-LötanlagenTransferanlage ausgelegt.

 

Induktionslöten



Induktionslöten
Induktionslöten von Hartmetallsegmenten an Sägeblätter

Beim Induktionslöten wird die benötigte Wärme durch Induktion in den Bauteilen erzeugt.

Ein Induktor umschließt die Lötstelle. Er wird von einem Wechselstrom durchflossen (Primärkreis). In den Bauteilen wird durch das wechselnde Magnetfeld ein Strom erzeugt der diese erwärmt (Sekundärkreis). Durch eine geeignete Formgebung des Induktors ist es möglich, nur die Lötstelle zu erwärmen.

Die Frequenzen, mit denen gearbeitet wird, werden in die Bereiche Mittelfrequenz und Hochfrequenz eingeteilt. Kleinere Frequenzen bewirken eine Erwärmung in tieferen Schichten der Bauteile. Hochfrequenzen erhitzen hauptsächlich die Oberfläche.

Das Induktionslöten wird meist bei einfachen rotationssymetrischen Bauteilen wie z.B. Stoßdämpfer und Bremsleitungen eingesetzt.

Eckdaten Induktionlöten



  Mittelfrequenz - Löten Hochfrequenz - Löten
Frequenz 1000 - 10 000 Hz 0,1 - 5 MHz
Spaltbreite 0,05 ... 0,25 mm (bei den kleinen Spalte unter Schutzgas) 0,05 ... 0,25 mm (bei den kleinen Spalte unter Schutzgas)
Fügeteile Stahl s = 5 ... 15 mm; Kupfer s = 4 ... 12 mm Stahl s = 0,1 ... 3 mm; Kupfer s = 0,3 ... 3 mm
Grundwerkstoffe St; Aluminiumlegierungen; Kupferlegierungen hoch legierter St; Legierungen mit hohem Schmelzpunkt( z.B. Tantal, Molybdän); Titan-, Kupfer- und Nickellegierungen
Anwendung Geräteindustrie; Fahrzeugbau Raumfahrttechnik; Feinwerktechnik

Ofenlöten / Schutzgaslöten



Das Ofenlöten ist ein Lötverfahren bei dem die Fügeteile in einem Ofen mit eingelegten Lot aufgeheizt werden. Um ein Oxydieren der gereinigten Fügeteile zu verhindern, wird die Luft im Ofen evakuiert oder dieser mit einem Schutzgas gefüllt. Das Ofenlöten wird bevorzugt für das Hartlöten eingesetzt.
Die Vorteile des Ofenlötens liegen im spannungs- und verzugsfreien Löten durch gleichmäßige Erwärmung der Fügeteile. Es werden beliebig viele Lötstellen in einem Arbeitsgang gefertigt unter Verzicht von Flussmittel. Eine gleichzeitige Wärmebehandlung der Grundwerkstoffe in einem Arbeitsgang ist ebenfalls möglich.
Bei den Öfen handelt es sich entweder um chargenweise arbeitende Geräte, wie dem Kammer- und Schachtofen oder um einen kontinuierlich arbeitenden Ofen mit Förderband.

Eckdaten zum Ofenlöten



  Schutzgaslöten Vakuumlöten
Spaltbreite 0,1 ... 0,2 mm 0,01 ... 0,1 mm
Fügeteile Blech s = 1 ... 10 mm Masse der Fügeteile ≤ 2 ... 3 kg Blech s = 0,5 ... 10 mm Teile mit kleiner Masse
Grundwerkstoffe St; Aluminiumlegierungen; Kupferlegierungen hoch legierter St; Legierungen mit hohem Schmelzpunkt( z.B. Tantal, Molybdän); Titan-, Kupfer- und Nickellegierungen
Anwendung Geräteindustrie; Fahrzeugbau Raumfahrttechnik; Feinwerktechnik