Wolfram Elektroden <-> Schweißergebnis



Schweißnahtqualität:

Die Spitze der Elektrode sollte nach dem Anschliff auf einen Durchmesser von ca.10 % des Durchmessers der Wolframelektrode wieder plan geschliffen werden. Der Elektronenaustritt wird durch die Planfläche günstig beeinflusst und bewirkt ein besseres Schweißergebnis, gerade in Bezug auf Einbrandkerben. Durch das Abflachen wird auch ein Partikelausbruch aus der Elektrodenspitze verhindert; ebenfalls ist die Standzeit der Elektrode erheblich erhöht.

Für die Schweißnahtqualität ist zu beachten, dass die Wurzellage des Schmelzbades bei dem WIG Schweißen pro mm Wandstärke etwa 1 mm schmaler als die Decklage werden sollte. Nur so ist gewährleistet, dass nicht zu viel Energie eingebracht wird, was zur Gefügeveränderung des Schweißgutes führt.

Dies bedeutet bei einem Grundmaterial von 2 mm Wandstärke eine Schweißnahtbreite in der Decklage von etwa 5 mm Breite und in der Wurzel von etwa 3 mm Breite. Durch diese Schweißform werden  auch  etwaiger  Kantenversatz  und  kleinere  Schweißspalte überbrückt.

Als  praxisgerecht  hat sich  bei  einer  2,4 mm Elektrode  ein  Anschliffwinkel von  30‹  bis  45‹  und  ein Durchmesser der abgestumpften Spitze  von  ~  0,25 mm  erwiesen.

Es ist darauf zu achten, dass die Wolframelektroden in einem regelmäßigem Intervall sorgfältig nachgeschliffen werden und zwar

Schon dann sind die

bevor die Elektrodenspitze abgenutzt ist. Auf keinen Fall sollte so lange gewartet werden, bis sich das Schweißergebnis sichtbar verschlechtert oder die Zündeigenschaften schlecht sind. vorherigen Schweißergebnisse zweifelhaft und die schlechten Zündeigenschaften können zu Signalstörungen der Maschinen oder zu Wolfram - Einschlüssen in der Schweißnaht führen.

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