Unter Schweißen versteht man gemäß
DIN 1910-1 (DIN 1910-1 wurde durch DIN
ISO 857-1 ersetzt) das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme oder Druck (mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffen).
Die Verbindung erfolgt abhängig vom Schweißverfahren in einer Schweißnaht oder Schweißpunkt. Die zum Schweißen notwendige Energie wird hierbei stets von außen zugeführt.
Beim WIG-Schweißen wird zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück ein Lichtbogen gezogen. Als Schutzgas wird reines Argon verwendet. Ein eventueller Zusatzdraht wird stromlos zugeführt, entweder von Hand oder maschinell.
Im Wettbewerb der thermischen Fügeverfahren stellt das Microplasma- und Plasmaschweißen sowohl bei manuellen als auch bei automatischen Anwendungen eine wirtschaftliche Alternative zum Laser-Schweißen dar.
Das Widerstands-Impulsschweißen ist ein modifiziertes Widerstandsschweißverfahren, das sich durch eine hohe Reproduzierbarkeit jeder Schweißung sowie geringe Betriebskosten auszeichnet. Die Schweißung erfolgt durch eine Kombination von mechanischem Druck und elektrischer Energie, wobei beide Größen durch Regelkreise konstant gehalten werden. Dabei gilt es, den Schweißstrom möglichst auf die Schweißstelle zu konzentrieren, um unnötigen Wärmeverlust zu minimieren.
Beim Abbrennstumpfschweißen werden die zu verbindenden Stahlteile unter Strom gesetzt. Bei Annäherung und Berührung zündet der Lichtbogen und das Material brennt unter Funkenregen teilweise ab. Bei Abschaltung des Abbrennvorganges werden die Teile unter hohem Druck aufeinander gepresst und dabei lokal gestaucht. Dieses Schweißverfahren findet Anwendung beim Schweißen von Stählen mit bis zu 0,4% Kohlenstoffgehalt. Bei höherem Kohlenstoffgehalt ist eine entsprechende Wärmebehandlung im Anschluß erforderlich.
Das Verfahren eignet sich auch zum Schweißen verschiedener Aluminium-Legierungen und anderen Konstellationen.
Das Flammlöten ist ein Verfahren zum Verbinden metallischer Werkstoffe mit Hilfe eines geschmolzenen Zusatzwerkstoffes, dem Lot. Der Grundwerkstoff wird hierbei nicht aufgeschmolzen. Durch das Löten können viele und weitgehend unterschiedliche Metalle unterschiedlichster Geometrien miteinander verbunden werden.
Die induktive Erwärmung zeichnet sich durch die direkte Erzeugung der Wärme im Werkstück und durch die Induktorform frei gestaltbare Erwärmungszone aus. Kurze Aufheizzeiten und der lokale Erwärmungsbereich reduzieren auch wieder die Abkühlzeit des Werkstückes nach Beendigung des Lötprozesses durch den Wärmeabfluss in den nicht vom Induktor erwärmten Bereich.
Durch Elektrolyse eines geeigneten Elektrolyts wird aus destilliertem Wasser ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch erzeugt, das als Brenngas für einen Mikrobrenner verwendet wird.
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