
Nachfolgend erhalten Sie Antworten auf immer wieder auftauchende Fragen zur Gaseversorgung.
Sollte Ihre Frage in diesem Bereich noch nicht beantwortet werden, rufen Sie uns an oder besser noch,
schicken Sie uns einfach eine kurze Anfrage.
Wir werden Ihre Frage gern beantworten und ggf. hier ergänzen.
allgemeine Druckminderer Bezeichnungen
Flaschendruckminderer werden benutzt, um den Gasflaschendruck auf ein niedrigeres, verwendbares Niveau zu reduzieren.
Leitungsdruckminderer werden benutzt, um den Leitungsdruck auf verschiedene Druckniveaus zu reduzieren, während die Strömungskapazität so hoch wie möglich gehalten wird.
Entnahmedruckminderer werden für maximale Genauigkeit, Flexibilität und Abschaltmöglichkeit an der Verwendungsstelle verwendet.
Entspannungsstationen werden im Zentralgassystem installiert (Gasflaschenlagerraum oder Gaskabinet). Sie reduzieren Gasflaschen/Tank-Druck auf einen bestimmten Leitungsdruck. Über das nachgeschaltene Leitungssystem wird das Gas zur Verbrauchsstelle geleitet.
Ein zweistufiger Druckminderer sichert die Konstanz des Ausgangsdruckes unabhängig von der Änderung des Vordruckes. (
siehe auch Vordruckausgleich Vulkan Effect)
Durch die Entleerung des Gasevorrates sinkt der Eingangsdruck am Druckminderer. Dies hat eine physikalisch bedingte Steigerung des Ausgangsdruckes beim einstufigen Druckminderer zur Folge. Durch die zwei Druckreduzierungsstufen beim zweistufigen Druckminderer wird dieses Phänomen verhindert, weil die Druckänderungen am Ausgang der ersten Druckreduzierungsstufe relativ klein sind und durch die zweite Druckreduzierungsstufe ausgeglichen werden.
Das Sicherheitsventils hat den alleinigen Zweck den Druckminderer zu schützen! Es öffnet sich, wenn der Ausgangsdruck am Druckminderer einen bestimmten Wert, am Ventil fest eingestellt und in der Regel 1,6 bis 1,8-fach höher als der maximale Nennhinterdruck, überschreitet.
Laut Druckgeräterichtlinie sind nachgeschltete Geräte, separat vor unzulässigem Druckanstieg zu schützen. Hierzu muss ein separates Sicherheitsventil eingesetzt werden.
Der Heliumlecktest gilt als Nachweis der Leckage. Er gibt Hinweise auf die Dichtigkeit der Armaturen nach außen und - noch wichtiger - nach innen.
Ein Wert von 1x10(-9) mbarl/s ist dabei besser als ein solcher von 1x10(-8) und bedeutet eine Leckage des Systems von 1 cm3 in 30 Jahren.
Eine Spülung der Armatur mit Eigengas oder mit Fremdgas ist in folgenden Fällen zu empfehlen:
Zur Spülung wird eine Folge von Druckbeaufschlagung, gefolgt von Druckentspannung mit Entlüftung benutzt. Es wird empfohlen diese einfache Reihenfolge bis zu 10x zu wiederholen.
Die Eigengasspülung benutzt das Prozessgas zur Spülung, die externe Fremdgasspülung wird hingegen mit Inertgas über einen besonderen Einlass ausgeführt. Die Spülung mit einem externen Inertgas ist ein äußerst wichtiger Faktor beim Wechsel der Gasflaschen:
Bei hochreinen Gasen wird durch Spülung Luft/ Feuchtigkeit aus dem System entfernt bevor das Prozessgas eingeleitet wird, um die Reinheit des Gases zu bewahren und die Systemzuverlässigkeit zu erhöhen.
Bei toxischen Gasen entfernt die Spülung das Prozessgas aus dem System bevor das System zur Atmosphäre geöffnet wird und minimiert dadurch das Risiko der Kontamination des Bedieners und dessen Umgebung.
Bei korrosiven Gasen entfernt die Spülung Feuchtigkeit aus dem System. Durch Feuchtigkeit können starke Säuren und möglicherweise festes Material produziert werden welche Systemausfälle durch Korrosion und/ oder partikuläre Verunreinigung verursachen können.
Empfohlen wird z.B. der Einsatz von trockenem Stickstoff zum Spülen.
Rechenweg 16
D-42655 Solingen
fon: +49 (0)212 520 88090
fax: +49 (0)212 520 88099
eMail:
info©gasetechnik24.de
shop:
www.gasetechnik24.com
shop:
www.gasetechnik24.de
shop:
www.druckgastechnik.net
shop:
www.gazee.de